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Das Göltzschtal sieht ein großes Potenzial für Coworking Spaces. Um das Vorhaben von zwei PopUp Coworking Spaces in die Tat umzusetzen, wurde die cowork AG zur Unterstützung herangezogen. Gemeinsam wird das Vorhaben realisiert, sodass im kommenden Jahr voraussichtlich zwei PopUp Coworking Spaces im Göltzschtal Einzug halten werden. Von Anfang an werden durch eine Bedarfsanalyse die Meinungen und Bedürfnisse der Bürger dabei miteinbezogen.

Das GöltzschtalDie Kommunen des Göltzschtals haben das Thema Coworking schon seit einiger Zeit im Fokus. Coworking kann dabei in diesem Projekt schon jetzt wörtlich genommen werden, denn die vier Kommunen Falkenstein, Ellefeld, Auerbach und Rodewisch nutzen als Mittelzentraler Städteverbund Göltzschtal (MZSV) die Stärken der Zusammenarbeit bereits seit 25 Jahren. Der MZSV und die cowork AG möchten die Bürger sowie Unternehmen bei den Überlegungen zur Umsetzung des Projekts mit ins Boot holen, damit die geplanten PopUp Coworking Spaces auf die Bedarfe der potenziellen Nutzer ausgerichtet werden können.

Noch mehr Zusammenhalt im Städteverbund

Doch was genau erhofft man sich im Göltzschtal überhaupt von Coworking Spaces? „Wir möchten einen Raum schaffen, in dem Menschen aus verschiedenen Firmen und unterschiedlichen beruflichen Hintergründen aufeinandertreffen können. Ausstattung und Infrastruktur gemeinsam zu nutzen und zu teilen, bringt Synergieeffekte hervor, die zu neuen Ideen und Projekten führen können. Genau diese Effekte möchten wir mit Coworking Spaces unterstützen“, erklärt Christian Günther, Projektleiter des MZSV Göltzschtal. Doch auch die Themen Flexibilität und Nachhaltigkeit spielen eine wichtige Rolle. Insbesondere Pendler sollen davon profitieren, ihren Arbeitsplatz schneller und stressfreier zu erreichen. Gleichzeitig werden durch verkürzte Arbeitswege Umwelt und Ressourcen geschont und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert.

„Gerade die letzten zwei Jahre haben gezeigt: Die Unternehmen unserer Region sind bereit für Arbeitsorte außerhalb des eigenen Unternehmens. Im Homeoffice allerdings fehlen ungeplante Kontakte und oftmals auch eine professionelle Arbeitsplatzausstattung. Im Coworking Space liegt darin eine besonders große Stärke. Wir freuen uns, mit unseren zukünftigen Coworking Spaces zu zeigen, dass Coworking und New Work nicht nur in Großstädten funktioniert. Außerdem soll die Region weiter zusammenwachsen und sich vernetzen, gemäß der gemeinsamen Zielsetzung des Mittelzentralen Städteverbunds”, sagt Kerstin Schöniger, Bürgermeisterin der Stadt Rodewisch.

cowork AG als Experte

Die cowork AG wurde als externer Dienstleister vom MZSV beauftragt, um gemeinsam mit dem Städteverbund das Projekt Coworking in die Tat umzusetzen. Insbesondere, da die Errichtung eines Coworking Spaces ein hohes Maß an Organisation, Planung und Arbeit erfordert, sollen die Experten der cowork AG schon vor der physischen Umsetzung feststellen, wie der Bedarf an Coworking Spaces im Göltzschtal aussieht und was sich die zukünftigen Nutzer wünschen. Die cowork AG konzipiert die Umsetzung der PopUp Coworking Spaces. Vorab führt sie eine Bedarfsermittlung durch, um auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen und diese im Coworking Betrieb umzusetzen. Zu dieser gehört auch eine Onlinebefragung, an der die Bürger des Göltzschtals teilnehmen können, um ihre Bedarfe und Meinungen zu äußern. Während des neunmonatigen PopUp Betriebs sollen weitere Erkenntnisse gewonnen werden, um ein langfristig nachhaltiges Angebot zu schaffen.

Am 14. Juni um 16:30 Uhr findet die öffentliche Auftaktveranstaltung zu dem Projekt statt. Darin wird über die Projektplanung und die weitere Vorgehensweise informiert, die dazu dienen soll, die Bedarfe und Wünsche für Coworking im Göltzschtal herauszufiltern. „Nicht nur die Frage, ob Coworking Spaces generell für das Göltzschtal attraktiv sind, sondern vor allem auch die Frage, über welche Ausstattungen Coworking-Arbeitsräume verfügen sollten, um von vielen Leuten genutzt zu werden, können wir nur durch die Rückmeldung der interessierten Menschen beantworten“, so Christian Günther.

Interessierte können sich bei Christian Günther (christian.guenther@das-goeltzschtal.de) per E-Mail zur Auftaktveranstaltung anmelden.

Die Onlineumfrage wird ab dem 14.06. unter www.coworking-goeltzschtal.de starten.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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