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Mobiles Arbeiten hat sich bereits seit Jahren in immer mehr Unternehmen etabliert. Besonders seit dem Ausbruch der Corona Pandemie im letzten Jahr ist die Arbeit im klassischen Büro für viele Menschen nicht mehr die einzige Option. Viele Unternehmen haben erkannt, dass es viele Vorteile hat, den Mitarbeitern eine flexible Wahl des Arbeitsortes zu ermöglichen. Die Möglichkeit, remote zu arbeiten, findet zunehmend Zuspruch. Inzwischen können oft nicht nur Selbstständige und Freiberufler auswählen, wann und wo sie arbeiten möchten, sondern auch angestellte Arbeitnehmer. Oft fällt bei der Wahl des Remote-Arbeitsplatzes die Entscheidung auf das Homeoffice, aber auch die Zahl der Coworking Space Nutzer nimmt immer weiter zu. Beide Alternativen vergleicht Laura Schwarz in ihrer Studie „Coworking vs. Homeoffice. Alternativen zum klassischen Büro“.

Coworking vs. Home OfficeDoch welche der beiden Alternativen bietet welche Vorteile? Und wie und warum entscheiden sich Nutzer für das Homeoffice oder den Coworking Space? Mit diesen Fragen setzt sich die Studie von Laura Schwarz wissenschaftlich auseinander. Dabei wurden sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen Homeoffice und Coworking untersucht und die Vor- und Nachteile beider Optionen gegeneinander abgewogen. Zudem formuliert die Autorin mögliche Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung des Remote Arbeitens. „In diesem Buch geht es um die Erwartungen und Erfahrungen der Betroffenen in zentralen Formen der sog. ‚remote work‘. Die Ergebnisse helfen zu entscheiden, für welche Personen und für welche Aufgaben sich welche Form der Arbeitsgestaltung eignet“, schreibt Prof. Dr. Erika Regnet von der Fakultät für Wirtschaft an der Hochschule Augsburg im Vorwort des Buchs.

Die Studie von Laura Schwarz entstand im letzten Jahr an der Hochschule Augsburg in Kooperation mit dem Bundesverband Coworking Spaces e. V. (BVCS) und der cowork AG. Dabei wurde die empirische Erhebung mithilfe quantitativer Forschungsmethoden erarbeitet. Die Arbeit ist nun unter dem Titel „Coworking vs. Homeoffice. Alternativen zum klassischen Büro.“ als Printversion bei der cowork AG erschienen (ISBN: 978-3-9819726-5-8) und seit Kurzem lieferbar. Das Buch ist über unser Bestellformular, den Buchhandel oder Amazon erhältlich.

Mobiles und dezentrales Arbeiten spielt eine immer größere Rolle in der Arbeitswelt. Durch die fortschreitende Digitalisierung und New Work Konzepte und zuletzt auch durch Corona hat das Thema immer mehr Einzug in den Alltag gefunden. Egal ob im Coworking Space, im Homeoffice oder im Café – Remote Work ist für viele Menschen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Doch diese Arbeitsweise stellt sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer vor verschiedene Herausforderungen. Die richtigen Tools für die Arbeit unterwegs oder für den Videocall im Homeoffice finden, sich selbst und/oder das Team organisieren und nicht zuletzt auch die Frage danach, wie der soziale Aspekt bei dezentral arbeitenden Teams ausreichend berücksichtigt werden kann. 

Remote Work BuchIn ihrem neuen Buch „Remote Work – 116 Tipps für die Arbeit unterwegs, im Homeoffice und Coworking Space“ präsentieren die Autoren Denise Ruhrberg, Dr. Axel Minten, Tobias Kollewe und Michael Keukert Lösungen für ein entspanntes dezentrales Arbeiten. Die vier Autoren aus drei Unternehmen bzw. Hochschulen – der Aixhibit AG, der cowork AG und der FOM Hochschule für Ökonomie und Management – kennen sich mit Remote Work bestens aus. Das liegt vor allem daran, dass sie selbst alle jahrelange Erfahrung mit Remote Work und dezentral arbeitenden Teams gemacht haben. Sie haben ihre besten Tipps für Soft- und Hardware, die richtige Organisation und dafür, wie eine gute Zusammenarbeit im Team trotz der Distanz zwischen den einzelnen Mitgliedern klappt, zusammengetragen.

Die Tipps sind dabei nicht nur theoretischer Natur, sondern kommen aus der Praxis, die wir und die anderen Teams seit Jahren leben. Kurz und prägnant aufbereitet können die Tipps sowohl als Leitfaden als auch als Checkliste genutzt werden und unterstützen Teams, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Remote Work in Struktur, Teamarbeit und Organisation.

„Remote Work: 116 Tipps für die Arbeit unterwegs, im Homeoffice und Coworking Space“ ist bei der cowork AG erschienen (ISBN: 978-3981972634) und über unser Bestellformular, den Buchhandel oder Amazon erhältlich. 

 

 

Eine Alternative zum Homeoffice und Pendeln bieten und gleichzeitig das Arbeitsleben zurück in den ländlichen Raum holen sowie die Lebensqualität in kleinen Kommunen erhöhen: Das ist das Ziel der „Dorf-Büros“. Dorf-Büros sind ein Projekt der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, das Coworking-Spaces in den ländlichen Raum bringt. Aus der aktuellen Projektrunde gingen nun drei Sieger hervor. Die Stadt Annweiler am Trifels, die Ortsgemeinde Buch im Hunsrück und die Verbandsgemeinde Aar-Einrich wurden von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Digitaltag bei der Veranstaltung „nachhaltig digital unterwegs“ in Mainz als Gewinner bekanntgegeben. Wir als cowork AG werden auch in dieser Projektrunde wieder unser Expertenwissen nutzen, um zu helfen, die Konzepte für die Realisierung der Coworking-Spaces in den Kommunen auszuarbeiten und umzusetzen. Zuletzt haben wir in der ersten Projektrunde bereits die Gründung des Coworking DEULUX begleitet.

Mindestens vier Arbeitsplätze pro Coworking-Space werden für die Nutzer zur Verfügung gestellt. Dies soll ihnen ermöglichen, weniger zu pendeln und mehr in ihrem Heimatort oder nahe diesem zu arbeiten. So entsteht mehr Zeit für die Familie und auch die Umwelt wird geschont. Die Dorf-Büros stellen zudem eine Alternative zum Homeoffice dar. Die drei Gewinner setzten sich gegen zehn andere Mitbewerber durch und erhalten nun durch die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz je eine Förderung von bis zu 100.000€ für die ersten drei Jahre, unter der Bedingung, dass das jeweilige Dorf-Büro danach noch mindestens zwei Jahre aus eigenen Mitteln betrieben wird. Ziel ist es natürlich, dass die Spaces danach eigenständig weiter betrieben werden können.

Die Verbandsgemeinde Aar-Einrich kooperiert mit einem IT-Systemhaus, das in Katzenelnbogen Räume für das Dorf-Büro zur Verfügung stellt. In Annweiler am Trifels wird der Coworking-Space in freien Räumen im Rathaus der Stadt eingerichtet werden. Direkt neben dem historischen Ratssaal ergibt sich dadurch eine lebendige Lage. Die Ortsgemeinde Buch hat ein historisches Fachwerkhaus – eine ehemalige Bankfiliale – ausgewählt, um das Dorf-Büro unterzubringen. So kommt es vor allem dort zur Wiederbelebung eines leerstehenden Gebäudes. Buch ist der bisher kleinste Ort, in dem das Projekt umgesetzt wird. Die Gemeinde hat nur knapp 830 Einwohner.

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir gemeinsam mit der Entwicklungsagentur und den Kommunen daran arbeiten, die Konzepte umzusetzen. Spätestens in der ersten Dezemberwoche sollen die Dorf-Büros dann eröffnen. Drei weitere sollen auch nächstes Jahr dazukommen, wenn der Wettbewerb zum dritten Mal stattfindet. Verbandsgemeinden aus Rheinland-Pfalz und verbandsfreie Gemeinden können sich um eine Finanzierung und Beratung für ihre Dorf-Büros bewerben. Ortsgemeinden können dies mit Unterstützung der Verbandsgemeinde tun.