Potenzialanalyse in Gerolzhofen

In Gerolzhofen im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt soll Coworking eine Alternative zwischen Büro und Homeoffice ermöglichen. Von den knapp 6.600 Einwohnern der Kommune pendeln über 65 % zu ihrem Arbeitsplatz. Ein Coworking Space soll daher für kürzere Arbeitswege sorgen und die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf erleichtern. Gleichzeitig sorgt er für Synergieeffekte zwischen verschiedenen Firmen und Branchen.

Zunächst ist es jedoch wichtig herauszufinden, wie die Bedarfe an Coworking-Angeboten in Gerolzhofen aussehen und welche Bedürfnisse, Anforderungen und Wünsche potenzielle Nutzer an einen Coworking Space haben.

Stadt Gerolzhofen

Über das Projekt

  • Beratung

    Die Stadt Gerolzhofen kam mit dem Wunsch, Coworking in der Kommune anzubieten, zu uns. Dazu wollten die Verantwortlichen jedoch zuerst feststellen, wie Potenziale in diese Richtung aussehen und welche Bedürfnisse, Wünsche und Anforderungen die potenziellen Nutzer an Coworking-Angebote in der Stadt haben. Darum boten wir eine Potenzialanalyse an, die sich in diesem Fall aus einem quantitativen und einem qualitativen Baustein zusammensetzt. Das macht es uns möglich, spezifische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Planung und Vorbereitung

    Für die Vorbereitung der öffentlichen Auftaktveranstaltung stellten wir der Kommune unter anderem Textentwürfe für Infomaterialien, Pressemitteilungen und Einladungen zur Verfügung. Auch das Marketingmaterial für die quantitative Befragung bereiteten wir vor.

  • Auftaktveranstaltung

    In den ersten Wochen wurde die öffentliche Auftaktveranstaltung vorbereitet. In dieser stellten wir gemeinsam mit der Stadt Gerolzhofen das Projekt der Öffentlichkeit vor. Eingeladen hatten wir insbesondere Vertreter von Unternehmen sowie Immobilieneigentümer. Vor allem die Unternehmen spielen bei der Durchführung der Potenzialanalyse eine wichtige Rolle.

  • Quantitative Erhebung

    Um die Potenziale für Coworking in Gerolzhofen zu ermitteln, führten wir die quantitative Erhebung durch, die Teil der Potenzialanalyse ist. Der Online-Fragebogen wurde sowohl von den Bürgern der Stadt als auch von Entscheidern aus Unternehmen in der Region ausgefüllt wird. Darin fragten wir ab, ob es Bedarfe an Coworking gibt und wie diese konkret aussehen.

  • Qualitative Erhebung

    Parallel lief die qualitative Erhebung, der andere Baustein unserer Potenzialanalyse. Bei dieser führten wir Telefoninterviews mit Entscheidern aus Unternehmen durch. Diese erzählten uns, inwiefern sie sich vorstellen können, ihre Angestellten in einem Coworking Space in Gerolzhofen arbeiten zu lassen. Außerdem sprachen wir mit ihnen darüber, welche konkreten Anforderungen sie dabei hätten.

  • Ergebnispräsentation

    Sobald die quantitative und die qualitative Erhebung ausgewertet sind, erstellen wir eine Ergebnispräsentation. Darin tragen wir die wichtigsten Aspekte und Erkenntnisse der Potenzialanalyse zusammen. Die Ergebnisse stellen wir dann der Stadt Gerolzhofen vor.

» Es geht uns nicht nur darum, ob Coworking Spaces generell für uns attraktiv wären, sondern auch darum, über welche Ausstattungen mögliche Coworking Spaces verfügen müssten, um von einer breiten Masse in Gerolzhofen genutzt zu werden. Das können wir nur mithilfe unserer Bürgerinnen und Bürger beantworten. «

» Die Potenzialanalyse ist ein essenzieller Bestandteil bei der Planung eines Coworking Space. Durch die Kombination quantitativer und qualitativer Bausteine können wir Handlungsempfehlungen ableiten, die als Entscheidungsvorlage für die Errichtung von Coworking Spaces dienen. «